Musik als Gestaltungselement von Homepages kommt auch in Zeiten des schnellen Internets immer noch verhältnismäßig selten zum Einsatz. Dabei kann gerade mit dem Abspielen einfacher Melodien ein sehr großer Effekt erreicht werden. Ähnlich wie bei Filmen, kann Musik nämlich dazu benutzt werden, um Aussagen zu unterstreichen, ihnen also eine besondere Bedeutung zu verleihen. So kann sich eine Detektei wie www.ermittlungenallerart.de zum Beispiel dafür entscheiden, ihre Besucher mit einer Startseite zu empfangen, auf der sie persönlich von einer vertrauensvollen Stimme empfangen werden. Ist das Ganze dann noch mit seriöser Klaviermusik unterlegt, transportiert das das Gefühl von Kompetenz, Verschwiegenheit und guter Ermittlungsarbeit nach außen. Verzichten sollten Ermittlungsbüros dagegen auf einen allzu reißerischen Musikstil. Dieser erinnert dann nämlich an die einschlägig bekannten Detektiv-Dokusoaps, die sich auf diversen Privatsendern tummeln und beinahe gar nichts mit dem wahren Alltag eines Detektivs gemein haben.

Filme und Bildergalerien mit Musik unterlegen

Musik eignet sich nicht nur als Element bei der Begrüßung der Besucher einer Homepage. Auch in diversen Unterkategorien einer Website kann sie als Stilmittel und bereicherndes Element eingesetzt werden. Im Falle einer Firma, die sich auf Sicherheitstechnik spezialisiert hat, kann Musik beispielsweise bei einem animierten Film, der die Funktionsweise der GPS-Ortung erläutert, eingesetzt werden. Hier bieten sich Stücke an, die an Wissenschaftssendungen im TV erinnern. Sollen Bildergalerien auf der Homepage eingebaut werden, so ist es ebenfalls eine Überlegung wert, diese mit Musik zu unterlegen. So kann eine Detektei zum Beispiel eine Slideshow von den Mitarbeitern aus dem Bereich Security anbieten und diese mit ruhiger Musik unterlegen.

Wichtig: die Wahl der richtigen Musik

Wie in einem Artikel auf http://rockz.com ausgeführt wird, ist Filmmusik mehr als nur ein Hintergrundgeräusch, sondern essenzieller Bestandteil des Gesamtkunstwerks. Bei einer Homepage ist das im Prinzip nicht viel anders. Wird die falsche Musik gewählt, stimmt der Gesamteindruck nicht mehr. Im schlimmsten Fall kippt die Homepage dann sogar ins Lächerliche oder ungewollt Komische, was sicher nicht im Sinne des Erfinders beziehungsweise Webmasters sein dürfte. Deshalb sollten die verwendeten Musikstücke immer auch gut zum jeweiligen Thema der Internetseite passen. Ein Anbieter von Detektivdienstleistungen sollte also lieber auf Hip-Hop oder Rap zur musikalischen Untermalung seiner Homepage verzichten, da das nicht wirklich vertrauenserweckend auf die potenziellen Kunden wirken dürfte. Leise klassische Musik bietet sich in diesem Fall eher an. Ein ebenfalls wichtiger Punkt bei der Wahl der Musik wird häufig vergessen: die Frage nach den Rechten. Werden Stücke benutzt, die nicht rechtefrei sind, müssen Lizenzgebühren an den jeweiligen Rechteinhaber gezahlt werden. Auch Abgaben an die GEMA können zum Thema werden. Deshalb sollte, wenn möglich, auf rechtefreie oder eigens für die Homepage komponierte Musikstücke zurückgegriffen werden.

Auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen

So schön und sinnvoll der Einsatz von Musik bei der Gestaltung von Homepages auch sein kann, sollten Webmaster doch immer auch darauf achten, eine Version der Website anzubieten, die ohne Musikuntermalung auskommt. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen gibt es sicher auch Nutzer, die sich von Musik auf Homepages belästigt oder genervt fühlen. Um zu verhindern, dass diese Gruppe die Seite deshalb sofort wieder verlässt, sollte ihnen die Möglichkeit gegeben werden, die Musik stumm zu schalten. Der Button, der hierfür angeklickt werden muss, sollte an prominenter Stelle auf der Internetseite platziert werden, sodass der Surfer nicht erst lange danach suchen muss.

Ein weiterer wichtiger Punkt, der für die Möglichkeit auf Musikuntermalung zu verzichten spricht, ist die immer noch nicht flächendeckende Versorgung Deutschlands mit Breitbandinternet. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf der Homepage www.zukunft-breitband.de darlegt, werden zwar Anstrengungen unternommen, die bestehenden Lücken in der Breitbandversorgung zu schließen, allerdings kann es noch relativ viel Zeit in Anspruch nehmen, bis von einer flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet gesprochen werden kann. Da die Musikuntermalung sehr viel Bandbreite benötigt, werden langsame Leitungen deutlich ausgebremst, weshalb davon auszugehen ist, dass sich betroffene Nutzer einfach eine andere Internetseite suchen werden.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.